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Bastion Akschih Bobo

Über die alte Zitadelle Kunja-ark von Chiwa, auf der Festenwand, die durch Halbturme befestigt ist, erhebt sich  zwei ranginge Terrasse „Ajwan“. Diese Terrasse ist unter dem poetischen Namen „Akschi Bobo“ (Verliebter Greis) bekannt. Manchmal nennt man diese merkwürdige Anlage „Akschih Bobo“ –„Weißer Scheich“.

 

 

Es gibt keine Angaben über den Namen dieser Anlage. Es scheint, dass sich ein Einsiedler dort versteckt. Diese Terrasse, die auf dem Turm errichtet wurde, nennt man in Choresm „Tschardara Keschk“. Solche Anlagen dienten in der Vergangenheit als Bastion für den Streifendienst.

Wirklich ist das eine schöne Beobachtungsstelle. Von hier kann  man das  ganze alte Chiwa sehen. Vor den Augen erscheint die Stadt aus dem orientalischen Marchen. Den Himmel bohren viele Minarette durch, über den flachen Dächern von den Häusern erheben sich die Kuppeln von den Mausoleen, gezackte Wände der Feste vermischen sich mit den monumentalen Portalen der Stadttore. Unter den Labyrinthen der Straßen zeichnen sich Schlosser vom Chan, umgebende Höfe  mit den schonen Ajwanen.

In der Nähe der Bastion liegt das Schloss  (Kurinisch-Hana), das in 1806 errichtet wurde. Diese Residenz vom Chan diente für offizielle Empfange. Die traditionelle orientalische Architektur und der Dekor der zahlreichen Raume, die mit den Teppichmustern aus Majolika geschmückt sind, locken alle Touristen aus ganzer Weit.

Im Zentrum des Schlosses Kurinisch-Hana befindet sich ein innerlicher Hof mit dem Ajwan auf zwei Säulen. Die Wände vom Ajwan sind bis heute mit den prachtvollen Mosaikmustern  der Pflanzen- und geometrischen Motive bedeckt. Aus dem Hof gab es einen Eingang  in den Thronensaal. Früher stand  hier ein prachtvoller Holzthron, der sich bis heute nicht erhielt. Nach den schriftlichen Quellen  ist bekannt, dass der Thron mit den silbernen Platten geschmückt war. In die silbernen Platten wurden von den Meistern von Chiwa die kleinen Medaillen mit den feinen Mustern auf dem roten Grund geprägt. In diese Muster wurden kunstvoll gravierte Zeilen aus dem Koran und gute Wunsche der Herrschaft vom Chan eingeflochten.

Im Schloss befanden sich auch eine Aufbewahrungsstelle des Chanschatzes und eine Bibliothek mit der Sammlung der alten arabischen Handschriften.

Die Pracht des Schlosses vom Chan und die architektonische Aszese der Bastion Akschi-Bobo , die sich über ihm erhebt, streiten miteinander. Aber gleichzeitig ergänzen sie einander, an das alte usbekische Marchen über den allmächtigen Schach und den armen Derwisch erinnernd.

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