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Das Mausoleum von Abu Mansur Al-Maturidi

Abu Mansur Muhammad al-Hanafij al-Maturidi as-Samarkandi ist ein Theologe und Philosoph, ein Begründer der Schule „Maturidija“ in der Theosophie, ein Kenner von Fikh, (des moslemischen Rechts) und wurde in 870 neben Samarkand in der Siedlung Maturid geboren. Er lernte zuerst in der Schule, später studierte er in der Medrese.

 

Er hatte viele Schuler. Imam al-Maturidi unterrichtete sie im Garten seines Hauses. Er besaß eine große Stelle unter den Gelehrten des moslemischen Orients. Sein bekannter Anhänger war Abul-Muin Nasafi (11 Jh.), der seine Lehre „Maturidija“ fortsetzte.

Imam Abu Mansur al-Maturidi wurde in 944 gestorben und im Friedhof Tschakar-Diza in Samarkand beerdigt. Hier wurde ein Mausoleum errichtet, das unter der Bevölkerung verehrt wurde. Der Sage nach wurden hier mehr als 3000 Gelehrte-Theologen beerdigt. Das Mausoleum wurde in 30-er Jahren des 20-en Jh. zerstört.

 

In 2000 wurde in der Republik Usbekistan in großem Maßstab 1130-en Geburtstag des Gelehrten begangen. In Usbekistan wurden internationale Foren durchgeführt, wo Gelehrte aus verschiedenen Ländern ihre Untersuchungen nach dem Erlernen des Erbes von al- Maturidi vorlegten. In diesem Jahr wurde nach der Initiative des Präsidenten Usbekistans I.A. Karimow an der Stelle des zerstörten Mausoleums ein architektonischer Komplex errichtet. Im Zentrum des Komplexes erhebt sich das Mausoleum des Gelehrten. Beim Bau dieses Denkmals wurden die besten Traditionen der usbekischen nationalen Architektur benutzt. Der architektonische Komplex wurde nach dem Projekt des Baumeisters Rahmatullo Salahutdinow mit dem Mitverfasser Egamberdi Nurullaew errichtet. Am Bau nahmen solche Volksmeister von Samarkand wie Mirumar Asadow, Matlub Mahmudow, Jakub Tagirow, Taschpulat Atoew teil. Interieure sind von Amriddin Najmiddinow erfüllt.

Zum Norden vom Mausoleum liegt eine Sufa (Erhöhung)  mit den Grabsteinen der 9-18 Jh. Zum Sudwesten vom Mausoleum befindet sich im Garten eine Laube mit dem Grab des bekannten Gelehrten, vom Autor des Buches der moslemischen Jurisprudenz „Al-Hidaja“ –Burhanaddin Al-Margilani.

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