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Das Mausoleum von Pahlawon Mahmud

Das Mausoleum von Pahlawon Mahmud wurde zuerst im 14-en Jh. in der Form des kleinen Beerdigungsraums (Gurhana) gebaut. Hier wurde der große Pir- (der geistliche Erzieher) seiner Zeit Pahlawon Mahmud (1247-1326) beerdigt. Pahlawon Mahmud wurde in 1247 in Chiwa in der Familie des Handwerkers, der Schafspelze (Postun) nahte, geboren. Noch in der früheren Kindheit half er seinem Vater, später verfugte er über Lese –und Schreibkundigkeit, erreichte den Grad des großen Dichters-Philosophen.

Außerdem war er ein kräftiger Ringer (Kuraschringer).Während seines Lebens (er wohnte 79 Jahre) verspielte er niemals in den Wettkämpfen. Über Pahlawon Mahmud gibt es viele Legenden. In einer Legende wurde erzählt-„In den alten Zeiten befand sich an der Stelle der Stadt Chiwa die Wüste. Nachdem Kunja-Urgentsch (die alte Stadt Gurganj- die Hauptstadt des Staates von den Choresmschachen, jetzt befindet sie sich auf dem Territorium von Turkmenien) wegen der Invasion der mongolischen Truppen vom Tschingizchan zerstört worden war, zerstreute sich ihre Bevölkerung in verschieden Seiten des Staates. Auch der Vater von Pahlawon Mahmud mit seiner Frau, die schwanger war, übersiedelten nach Chiwa. Bei der Einfahrt nach Chiwa, als sich die Familie von Pirjar Wali (der Vater von Pahlawon Mahmud) der Siedlung Kijat näherte, fühlte sich seine Frau nicht wohl und brachte ihren Sohn-Mahmud zur Welt. Als Mahmud 15 Jahre alt war, wurde er ein kräftiger Ringer und bekannter Held (Pahlawon).

Er kämpfte mit den Ringern aus Iran, Horasan, Indien und anderen Ländern und siegte immer. Einmal wurde er zum Wettkampf nach Indien eingeladen. Dort nahmen die kräftigsten Helden des Orients teil. Er siegte alle Ringer. Unter ihnen war auch ein starker Ringer des indischen Königs. Der König von Indien war sehr begeistert und war bereit, den beliebigen Wunsch von Pahlawon Mahmud zu erfüllen. Pahlawon Mahmud bat den König darum, dass er seine Landsleute-Sklaven befreite. Diese Leute sollten in der rohen Haut des Ochsen Platz finden. Der König war einverstanden. Pahlawon Mahmud schnitt die Haut des Ochsen und bekam die dünnen Bänder. Er verband diese Bänder miteinander in einen langen Gürtel. Er umgab damit den großen Platz in der Form der Hürde, brachte seine Landleute hier unter und kehrte mit ihnen nach Chiwa zurück. Er brachte sie in der Siedlung Schihljar (von Scheichen) unter. Die Alteingesessenen der Siedlung bestätigten bis heute diese Legende und sagten, dass vor der sowjetischen Zeit die Vertreter der Siedlung im Mausoleum von Pahlawon Mahmud dienten. Nach dieser Sage kann man behaupten, dass Pahlawon Mahmud ein weiser, barmherziger, humaner Mensch war .Er war auch ein freidenkender Gelehrte-Philosoph. Pahlawon Mahmud verfugte über große Gabe und Scharfsinn, deshalb nannte man ihn „Hajam von Choresm“. Nach der Meinung der Gelehrten, setzte er würdig in den Gedichten und der Philosophie das Schaffen von Omar Hajam fort. Außerdem gab es in der Literatur der Volker, die persisch und türkisch sprachen keinen Dichter nach Omar Hajam, der mit Pahlawon Mahmud im Schreiben von Rubai (das Gedicht aus vier Zeilen) vergleichen konnte. Die großen Dichter wie Abdurahman Djami, Navoi, Fizuli, Babur versuchten Rubai zu dichten. Aber dieses Genre besaß in ihrem Schaffen den zweiten Platz. Pahlawon Mahmud entwickelte in seinem Schaffen philosophische und künstlerische Ideen im Geist seiner Zeit. Er studierte das Schaffen von Hajam und erhöhte das Erlernen seines Schaffens. Pahlawon Mahmud wurde in damaliger Periode durch solche Epitheta wie „Hajam von Choresm“, „der Tiger von Mazanderan“ erhöht. Er schrieb lyrische Gedichte (Gazel) unter dem Pseudonym „Kitoli“-der Ringer. In den Jahren 1303-1304 schuf er das Werk „Kanz ul Hakoik“(Schatzkammer der Wahrheit), aber dieses Werk wurde, bedauerlich, bis Gegenwart nicht aufbewahrt. Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf seine feinen und angenehmen Rubai der starken kunstvollen Darstellung im Stil „Hajamnama“!

Welt ist vergoldeter Kanne ähnlich, ihr Wasser ist bald süß, bald bitter

Hej, nicht Bewanderte, hoffe nicht viel auf dein Leben, der Tod hing als Klinge über deinem Kopf

Der Baumeister der Welt errichtet den Schloss-Ajwan

Nachdem er ihn baute, zerstört er diesen Ajwan

Heute erreicht die Kuppel des Gebäudes den Himmel,

Morgen wird er den Ajwan mit dem Erdboden gleichmachen.

Diese Zeilen lesend, kann man sich die Kraft der Weltanschauung des Dichters und seine humanen Empfindungen fühlen. Als Anhänger vom Sufismus schatzte hoch Pahlawon Mahmud die geistigen und schöpferischen Möglichkeiten des Menschen. Der bekannte Schriftsteller Tuhtasin Djalilow, der den großen Beitrag leistete, um historische Biographie von Pahlawon Mahmud wiederaufzubauen, der seine einzige Rubai zur Herausgabe vorbereitete, schrieb nächste Zeilen:-„Die Epoche, in der Pahlawon Mahmud geboren wurde, in der er wohnte verlief in den Jahrzehnten nach der Invasion vom Tschingizchan. Das verursachte die schwierigsten Unglücke in der Geschichte von Choresm. Es ist zu bewundern, dass in der Heimat, die solche Unglücke erlebte, brauste das Herz des Dichters wie Seewellen auf.“

Nach dem Testament des Dichters wurde er in seiner ehemaligen Werkstatt beerdigt. Seine vielseitige Liebestätigkeit war so fruchtbar. In kurzer Zeit nach seinem Tod wurde er in die Reihe der Heiligen eingetragen, und sein Grab verwandelte sich in die Stelle der Pilgerschaft. Das Mausoleum von Pahlawon Mahmud und das Territorium um es wurden von vielen Herrschern von Choresm gut eingerichtet. In den historischen Quellen wurde erwähnt, dass im Mausoleum eine Tür vom Sahibkiran Amir Timur aufgestellt war. Das Vorhandensein im Mausoleum der Grabsteine von Abulgazi-Chan, Anusch-Chan und Arang-Chan bestätigt, dass das das Mausoleum und der Grabstein des Dichters in der Periode der Herrschaft dieser Chane gut eingerichtet wurden. In den Jahren 1701-1702 baute der Chan von Chiwa Schahnijaz-Chan das Mausoleum aufs Neue um. Aus dieser Periode erhielten sich bis heute als Andenken die zentrale Eingangstür beim Eingang in den Komplex des Mausoleums (aus der Straße).In den Überschriften auf den Schnitztüren wurden die Suren aus dem Koran, Hadise und Chronogramme in den Gedichten eingeführt. Die Vorderseite der Tür ist mit den traditionellen Pflanzenmustern von Choresm Turundj, Madohil und anderen Ornamenten dekoriert. Hier ist ein Fragment der Überschriften auf diesen Türen.

„Dieses strahlende Gebäude, das Flehen annimmt, wurde vom Schahnijaz-Chan (in1702) gebaut. Hier wurde auch der Brunnen gegraben. Schahnijaz-Chan wurde auch hier beerdigt. Der Schnitzmeister ist Usta Nadir Muhammed.“

Der Bau des gegenwärtigen Mausoleums wurde vom Muhammed Rahim Chan 1 (1806-1925) nach seinem erfolgreichen Feldzug in 1810 in die Stadt Kungrad begonnen und in der Zeit der Leitung seines Sohnes Alla-Kuli Chan beendet. Das Mausoleum besteht aus drei Teilen. Das sind: Kabrhana (der Grabraum),Zijarathana, Hanaka, rechts von Hanaka befindet sich ein Gang, der zur Moschee-Djuma führt. Im Kuppelraum von Kabrhana , der im westlichen Teil des Mausoleums liegt, wurde Pahlawon Mahmud beerdigt. Neben der nördlichen Wand von Hanaka in der Musternische befindet sich das Grabmal vom Muhammed Rahim Chan 1und neben diesem wurden Grabsteine der Chane von Chiwa Abulgazi Chan und Anusch Chan aufgestellt. In der Bogennische des Gangs gibt es das Grab vom Alla Kuli Chan .Das Territorium um das Mausoleum von Pahlawon Mahmud nahm zum Ende des 19-en Jh. Gestalt des Familiengrabs der Dynastie von Kungrad der Chane von Chiwa und ihrer Verwandten an.

Der Bau des Gebäudes wurde unter der Leitung des Meisters aus Hazarasp Adin Muhammad Murad verwirklicht. Der Meister konnte kunstvoll die großen und kleinen Elemente der Bautechnik und der Kunst des Dekors (Majolikkacheln mit den Mustern) in eine architektonische Einheit vereinigen. Majolikkacheln schmückten Grabsteine, die äußere Kuppel und den Portalteil des Mausoleums. In dieser Zeit wurden Interieurs der Zimmer mit Gantsch verputzt. Zum Jahr 1825 wurde Kabrhana, Zijarathana und Hanaka vom Ala Kuli Chan (1825-1842) mit den Majolikkacheln mit den Pflanzenmustern von Chiwa geschmückt. In dieser Periode wurden die Kuppeln von Zijarathana und Kabrhana aus der äußeren Seite mit den blauen, smaragden Glasurziegeln bedeckt. Statt der alten gefallenen Majolikkacheln im Portalteil des Mausoleums wurden die neuen ähnlichen Kacheln aufgestellt. Der vordere Teil des Zimmers im breiten Kuppelgang (Dalan) wurde in der Nische der funfflachigen Form verwandelt. Hier wurde das Grabmal vom Alla Kuli Chan aufgestellt. Die Wände des Raums vom Mausoleum wurden mit Majolikkacheln mit den Pflanzenmustern verkleidet, hier wurde auch das künstlerische kupferne Gitter (Panjara) aufgestellt. In den Bauarbeiten zeigten Meister von Chiwa Mulla Nurmuhammed, der Sohn von Usta Kalndar;Sufimuhammed Nijaz, der Sohn von Usta Abdujabbar und Usta Abdulla „Djin“ ihre seltene Kunst.Im oberen Teil des großen Raums (Hanaka, in der Hohe von 25 m.) brachten Meister in der Einrahmung der Pflanzenmuster von Chiwa 22 Rubai (das Gedicht aus 4 Zeilen) von Pahlawon Mahmud, Namen der Meister, Fragmente aus Hadise, Chronogramme (tarih) in der persischen Sprache unter. Im oberen Teil der Tür beim Eingang ins Kabrhana wurde nächste Rubai des Dichters in der persischen Sprache geschrieben.

Es ist besser, 300 kaukasische Berge mit dem Stößel zu stoßen

Oder das ganze Jahrhundert eingesperrt zu sein

Oder den Himmel mit eigenem Blut zu färben

Als einen Augenblick mit dem Dummkopf verbringen.

In den Jahren 1910-1913 errichtete der Chan von Chiwa Isfandijar Chan 2 (1910-1918) für seine Mutter, fur sich und fur seinen Sohn ein Kabrhana und ein zweistöckiges Gebaude von Karihana, das aus 4 Zimmern (hudjren) bestand. Bauarbeiten leitete der Baumeister Kurbannijaz. Dem Gebäude von Karihana gegenuber wurde der Ajwan mit den Schnitzsaulen gebaut. In 1960 wurden der obere Teil der großen Kuppel von Hanaka, das Karihana und der Ajwan des Komplexes von Pahlawon Mahmud restauriert. An der Restauration nahm der Meister Usta Ruzmet Mascharipow (Ruzmet Arbab ) teil. Danach verfügte das Mausoleum sein ursprüngliches Aussehen.

Zurzeit liegt in den Raumen des Mausoleums der Fonds von Pahlawon Mahmud, der sich unter der Leitung der geistlichen Administration der Moslems von Usbekistan befindet. In 2007 wurden die Säulen vom Ajwan, Gange, das Territorium um den Brunnen und der winzige Holzkuppel über dem Brunnen einige gefallenen Majolikkacheln des Portals des Mausoleums aufs Neue restauriert.

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