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Der Komplex von Hodja Abdallah Al-Gijduwani

Der Komplex liegt in der Stadt Gijduwan (etwa 50 km. zum Nordosten von Buchara). Er wurde um das Grab des berühmten sufistischen Scheiches, Begründers der selbstständigen Schule des Mystizismus in der Region von Mittelasien Abdalhalik ibn Abdaljalil al-Gijduwani (in 1180 oder 1220 gestorben). Sein Vater galt für den maßgebenden Fakih und hatte einen Ehrennamen Abduljalil und stammte aus der Dynastie vom Imam Malik b.Anas (713-795).

Abdalhlik studierte, nach der schriftlichen Tradition, beim bekannten Mystiker Abu Jakub Jusuf al Hamadani (1048-1140) und begründete seine eigene Schule. Diese mystische Schule wurde später „Hodjagan“ genannt und wurde völlig von Bahauddin Muhammad, der mehr unter dem Spitznamen Nakschband bekannt (1318-1389) wahrgenommen.

Al Gijduwani formulierte etwa 60 Stellungen, die der echte Moslem, der sich mit der mystisch-asketischen Praktik beschäftigt, beachten soll. Das sind: obligatorische Erfüllung der Vorschriften vom Schariat, die Ausrottung der ungebührlichen „Neuigkeiten“ im Sufismus (Tasawwuf), freiwillige Armut, Aszese, Verzicht auf Tröstungen, obligatorisches Erlernen vom Fikh. Er tadelte beliebige Kontakte mit den Vertretern der Herrschaft, besonders mit den Militärs und Herrschern, beliebige Einmischung in die Politik.

Nach der ausschließlichen  Beliebtheit der Region des Grabs von Al Gijduwani unter den Moslems ausgehend, und das beachtend, ließ der berühmte Herrscher Mirzo Ulugbek neben dieser Stelle eine Medrese bauen, die in 1433 uZ. beendet wurde.

In 2003 wurde nach der Initiative von UNESCO und dem Beschluss des Ministerkabinetts der Republik Usbekistans von 4 Dezember 2002 den 900-jahrigen Geburtstag von Abdalhalik al-Gijduwani begangen. Der Wiederaufbau des Komplexes und Jubiläummaßnahmen wurden vom Präsidenten der Republik Usbekistans Islam Karimow geleitet. Die großen Wiederaufbau- und Einrichtungsarbeiten wurden auf dem Platz in 6 Ha. durchgeführt. Der Besuch dieser populären Stelle wird auch bis heute fortgesetzt. Die Autoren der wiederaufgebauten Überschriften sind H.Salih und A.Razzakow.

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