Loading. Please wait...
zoeken

Die Karawanserei und Tim vom Alla Kuli Chan

In 1831 wurde der See im östlichen Teil von  Itschan-Kala, der durch Abflussgewässer  des Kanals (Zahkasch) gebildet wurde, mit Hilfe der Gemeinde (Haschar) eingeschüttet .Auf seiner Stelle wurde ein großer Marktplatz errichtet. Darüber schrieb Historiker Hudajberdi Ibn Koschmuhammed die nächsten Zeilen:“Der Markt von Chiwa hatte eine kleine Flache. Seine Flache betrug ungefähr 5,6 Tanap und wurde wegen des kleinen Sees erweitert.

In 1831 schüttete die Bevölkerung von Chiwa nach der Anordnung vom Chan wahrend 45 Tage den See mit der Erde. Der See wurde völlig gefüllt und geebnet. Hier wurde der Markt errichtet. Etwas weiter befand sich der große Tscharbag (der Landhof mit dem Garten), hier wurden dekorative und Obstbaume gepflanzt. Früher befand sich unten von ihm der Getreidemarkt. Jetzt sitzen hier Bakkale (kleine Handler der Kolonialwaren), Menschen, die Fisch braten, und verschiedene Speisen zubereiten. Diese Stelle nennt man bescheiden „Rasta Bazar“ (die Marktreihe).“

Auf diesem Markt, der in Chiwa in 30-en Jahren des 19-Jh. errichtet wurde, gab es Handelsreihen, die Getreide, Obst, Seiden, Kerzen verkauften. Außerdem befand sich hier eine Reihe der Friseurladen und der kleinen Handelshauser. In der Nahe diesen Reihen lag der Sklavenmarkt. Wegen der Entwicklung der Handelsbeziehungen von Chiwa mit Buchara, Iran und besonders mit Russland in 1833 begann Alla Kuli Chan nach dem Bau vom Garem eine Karawanserei zu bauen.

Nach dem Bau des zweistöckigen Gebäudes der Karawanserei neben den Festenwänden, die sich dem Markt anschlossen, erschien noch ein Marktplatz. Danach wurde vor der Karawanserei die vielkuppelige Handelsreihe-Tim (die Handelspassage) gebaut. Bedauerlicherweise verlor solcher gemütlicher Platz in einem Jahr wegen des Baues der Medrese vom Ala Kuli Chan ihr reizendes Aussehen .Karawanserei und überdachter Markt-Tim wurden vom Chan Chiwas Alla Kuli Chan in 1833 gebaut. Karawanserei ähnelte sich durch sein Aussehen dem überdachten Markt (Tim) vom Abdulla Chan in Buchara. Karawanserei wurde mit der Anpassung für den Empfang der ausländischen Karawanen gebaut. Ihre beiden Tore (westliches und östliches) versorgten eine ungehinderte Ankunft und Abfahrt der Frachten. Durch das  Tor, das sich in der Mitte der Wände von der Karawanserei befand, das sich zu den Suden richtete, gab es einen Eingang ins Zentrum des Handels- ins Handelshaus. Das Handelshaus bestand aus 2 Stocken und 165 Zimmern (Hudjren). Raume des Erdgeschosses dienten als Handelsreihen der Kaufleute, des oberen Stockes-als Gasthaus (Mehmanhana). Das Gebäude wurde bequem und einfach geplant. Es bestand aus dem geräumigen Hof und den zweistöckigen Zellen, die den Hof der Karawanserei umgaben. Alle Zimmer der Karawanserei richteten sich mit ihrer Fassade in den Hof. Nur die zweite Reihe der Zimmer, die sich im südlichen Teil befanden, wie Zimmer in der Medrese richteten sich zu den Platz. Hudjren (Zimmer) wurden traditionell mit der Methode „Balhi“ in der Form der ähnlichen Gewölbe überdeckt. Sie wurden deutlich durch die Reihe der Bogen der Fassade des Hofs unterscheidet. Der Weg, der aus zwei Seiten in den Hof führte, ist durch Portale eingeschränkt .In den Flügeln des Portals gab es Steintreppen in der Form der Spirale, die nach oben führten. Damals wurden in den hohen Hudjren des Erdgeschosses Frachten aufbewahrt. Oberstocke dienten hauptsachlich als Wohnraume. Jährliche Miete für den Lagerraum betrug 10 Sum, für Hudjren (Wohnen) 5 Sum im Hinblick auf silberne Münzen (Tanga). Das Äußere der Karawanserei war der Medrese ähnlich, aber es gab auch Unterschiede. Um eine Medrese zu erreichen, sollte man durch spezielle Raume um die Medrese von außen eine Runde machen. Die Karawanserei konnte man durch den Hof mit der Fracht erreichen. Um Fracht bequemer auf die Kamele zu laden, wurde die Mitte des Hofs niedriger geplant. Karawanserei diente als Gasthaus, Lagerraum und Handelsreihen. Das verursachte einige Schwierigkeiten, deshalb wurde zur Karawanserei vorne (vom Süden ) das Gebäude der überdachten Handelspassage (Tim) angebaut. Zurzeit sieht sich die Karawanserei und Handelspassage einheitlich aus, aber auf den Wanden dieser Gebäude kann man die Überreste des Portals der Karawanserei, Unterteile der Bogen und die Überreste der Ecktürme-Guldasta bemerken. Die Geschichte des Baues von Tim ist zu beachten. Zwei Reihen der kleinen Kuppeln vereinigen sich beim Eingang im westlichen Teil von Tim. Geschickte Meister von Chiwa bauten kunstvoll geräumige lange Gange (Dalan). Trotz der komplizierten Form des Unterbaues der Kuppeln (die Form vom Trapez oder Viereck), fanden Baumeister eigenartig konstruktive Losung. Das Interieur von Tim wurde durch Locher unter den Kuppeln beleuchtet. Nach den festgestellten Normen damaliger Zeit mieteten ausländische Kaufleute einen Raum in der Karawanserei für einige Jahre. Handelskarawanen, die sich in ewiger Bewegung befanden, versorgten diese Kaufleute mit den Waren. Daraus folgt, dass man in dieser Karawanserei nicht nur örtliche, sondern russische, englische, iranische, afghanische Waren verkaufte. Auf dem Markt konnte man Alatscha (gestreifter Baumvollstoff der Heimindustrie), seidene Gürtel, einzige Juwelierwaren der Meister von Choresm, englischen Tuch, iranische Seide mit den gemischten Faden, seidene Stoffe, Wattedecken, Stiefeln von Buchara, chinesisches Porzellan, Zucker, Tee und andere Waren kaufen. Die Ordnung auf dem Markt und richtige Funktion der Waage beobachtete der speziell gewählte Vorsitzende (Rais). Wenn jemand die festgestellten Regeln verletzte, wurde er vom Vorsitzenden vor den Menschen nach dem Gesetz durch die Peitsche bestraft.

In der Karawanserei lag auch ein Diwanhana (der spezielle Raum für den speziellen Staatsbeamten). Hier wurden Warenpreise festgestellt. Außerdem befand sich hier ein Raum für Sarrafe (Geldwechselstelle).Nach dem Kursus wurde hier das Geld der ausländischen Kaufleute gewechselt .Diwanbegi (der Finanzvorgesetzte) nahm „Tamga Puli“ (Bezahlung für Gewahr des Stempels mit der Erlaubnis für die Einfuhr, Ausfuhr und Verkauf der Waren).Dieses Geld lief nicht in den Schatz vom Chan ein, sondern wurde für Versorgung der Bibliothek in der Medrese vom Alla Kuli Chan ausgegeben, die in 1835 gebaut wurde.

Zurzeit ist das Gebäude von der Karawanserei mit der Aufbewahrung der alten traditionellen architektonischen Formen an das Handelszentrum „Karawanserei“ angepasst.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Like
View Bigger
Like
View Bigger
Like
View Bigger
Like
View Bigger
Like
View Bigger
Like
View Bigger
Like
View Bigger
Like
View Bigger
Like
View Bigger
Like
View Bigger
Like
View Bigger
Like
View Bigger
Like
View Bigger
Like
View Bigger
show main info details details Like

Share it on your social network:

Or you can just copy and share this url
Related Posts