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Die Medrese und das Minarett von Sejid Nijaz Schalikarbaj

Dieser Bau wurde vom reichen Kaufmann von Chiwa Sejid Nijaz Schalikarbaj in 1842 gebaut Die Enkelin von Sejid Nijaz –Pascha Ana (Großmutter) erinnert sich an den Großvater aus den Worten ihres Vaters-Hudajbergen Ata (Großvater): „Unser Großvater Sejid Nijaz Schalikarbaj beschäftigte sich mit dem Weißen von Schali (des Reises). Ihn nannte man  Dampatschi. Sein Vater war ein reicher Kaufmann, nach seinem Tod (des Vaters von Sejid Nijaz) erbte sein Reichtum Sejid Nijaz Schalikarbaj.“

 

Sejid Nijaz erweiterte eigene Erzeugung. Einmal fuhr er mit seinem Freund –dem Kaufmann aus Buchara Eschmatbaj mit den geladenen    durch verschiedene Waren Kamelen nach Iran ab. In kurzer Zeit verkauften sie alle Waren und befreundeten sich mit den örtlichen Kaufleuten. So blieben sie einige Monate in Iran. Alle Geldmittel (außer dem Anfangskapital) verbrauchten sie. Sie aßen, tranken, amüsieren sich mit ihren Freunden. Sejid Nijaz war ein geselliger, freigebiger Mensch, konnte er nicht die Gesellschaft seiner Freunde verlassen. Endlich sollte er nach Heimat zurückkehren. Sie waren etwas verwirrt. Sie berieten sich zu zweit. Sejid Nijaz schlug seinem Freund, auf den Markt zu gehen und Waren zu kaufen, aber sie hatten nicht genug Geld, um die besten Waren zu kaufen. Eines Tages bummelten sie auf dem Markt und sahen einen Burschen. Obwohl er genug jung war, sah er sich wie ein Greis aus. Er ähnelte sich dem Bettler. Der Bursche war nicht rasiert, war in Lumpen gekleidet. Er verkaufte einen Kaugummi (ein weißer Kauschweffel) der Sorte „Buchari“. Beide Freunde kauften den Kaugummi, weil bald die Moslems das Fest –Hajit feiern sollten. Sie vermuteten, dass der Handel des Kaugummis zu diesem Fest sehr gut sein soll. Sie kauften bei diesem Burschen seine Kaugummis (Ak sakitsch) und schenkten ihm außerdem das gebliebene Geld. Echmatbaj fuhr nach Buchara, Sejid Nijaz-nach Chiwa. Nach Chiwa ankommend, zerkleinerte Sejid Nijaz einen weißen Kauschweffel. Es geschah folgendes. Aus den Stücken des weißen Schwefels fielen die goldenen Münzen (Tillja), Perlen und Edelsteine hinaus. Sejid Nijaz versteckte auf jeden Fall eine Hälfte des gefundenen Reichtums. Er sagte seiner Frau, dass diese Schätze, die er versteckte, für 7 Generationen genug sind. Eine andere Hälfte des Reichtums legte er auf seinen Gürtel und kam zum Chan. Er bat den Chan um eine Erlaubnis, um eine Moschee zu bauen. Sejid Nijaz erzählte dem Chan seine Geschichte. Der Chan überlegte eine Weile  und erlaubte Sejid Nijaz, eine Moschee zu errichten. Zum Osten vom Tor Palwan Darwaza (auf dem Territorium von Dischan-Kala) wurde der Bau der Moschee begonnen. Nach den Gerüchten, baute diese Moschee nur ein Meister, die gebliebene Arbeit verwirklichten Kinder. Jedem Kind, das einen Ziegel brachte, wurde ein Walnuss gegeben. Um mehr Walnüsse zu sammeln, arbeiteten Kinder schneller. Der Bau der Moschee wurde beendet, und Gläubige begannen, in der Moschee zu beten. In den Tagen des moslemischen Festes-Hajit fuhr einmal der Chan mit seinen Vertrauten, um ein Gebet zu diesem Fest-Hajit in der Moschee Namazgah vollzubringen. Diese Moschee befand sich hinter dem Tor Gandimjan Darwaza in Dischan-Kala. Der Cahn sah in diesem Auegenblick vor der Moschee Sejid Nijaz, der den Chan herzlich mit der Verbeugung begrüßte und sagte ihm:“Madrasa muborak!““(Sei die Medrese heilig!) Der Chan fuhr dann ab. Sejid Nijaz überlegte und verstand nicht  den Grund seiner Worte. Sejid Nijaz wollte nicht die Worte des Chans ohne Aufmerksamkeit bleiben. Aus der östlichen Seite der Moschee begann Sejid Nijaz den Bau der Medrese.

Der Bau der Moschee verlief in der Zeit der Leitung des Chans von Chiwa Allakuli. Die Forderungen beim Bau der Moschee, die  Baumeister beachten sollten, waren so. Die Moschee sollte ein überdachter Raum sein. Hier sollten viele Menschen untergebracht werden. Auf der inneren Seite des Hofs sollten die kühlen Stellen für die Erholung der Moslems in der warmen Jahreszeit errichtet werden. Derselben Bedingung gibt es zurzeit im Komplex der Moschee von Sejid Nijaz. Der gesamte Komplex von Sejid Nijaz Schalikarbaj besteht aus den Winter- und Sommermoscheen, der zweistöckigen Medrese, dem Minarett und 2 Höfen. Die Wintermoschee ist ein monumentaler Bau mit 9 Kuppeln, die sich auf 4 massive Säulen stutzen. Aus 3 Seiten  der Wintermoschee gibt es 3 Türen. Der Haupteingang in die Moschee wird aus der Tür, die in der Wand vom Ajwan aus der nördlichen Seite aufgestellt ist, verwirklicht. Im Ajwan der Sommermoschee gibt es 3 Holzsäulen, die zu den Meisterwerken der Holzschnitzerei von Chiwa gehören. Auf den Säulen vom Ajwan unter den Mustern wurde das Datum von Hidjra 1212 (1797) mit der arabischen Schrift geschrieben. Der Ajwan der Sommermoschee liegt traditionell in der Richtung nach Norden. Die Wände vom Ajwan sind mit der Schnitzerei aus Gantsch dekoriert. Aus der nordostlichen Seite der Moschee wurde die Medrese angebaut. Die Medrese ist zweistöckig. Unten liegen 5  Hudjren, oben-6.

Das Minarett in der Form des Kegels gibt uns eine Vorstellung über die Hauptmethoden der Baukunst von Chiwa. Es liegt links vom zentralen Eingang in die Moschee. Das Minarett ist eigenartig und zierlich, es ist mit den Mustern von Chiwa dekoriert. Zum oberen Teil des Minaretts, der von allen Punkten der Stadt zu sehen ist, führt eine Treppe in der Form der Spirale, die sich im Minarett befindet. Die Hohe des Minaretts ist 24 m, der Diameter seines Grundes- 4,5 m.

Zurzeit verwirklicht die Moschee ihre Tätigkeit als Kathedralenmoschee (Djami) von Chiwa. Hier befindet sich auch die Abteilung des Geistlichen Verwaltung der Moslems Usbekistans.

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