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Die Moschee und das Minarett Djuma

Die Moschee ist eine Stelle, wo Moslems beten. Moscheen wurden seit 16-en Jh. für einige Maßnahmen benutzt. In einigen Moscheen verwirklichte ein Gebet große Zahl der Moslems während der großen religiösen Feste „Kurban Hajit“ und „Uraza Hajit“.

Für diese Moscheen „Namazgah“ wurde ein spezielles Territorium hinter der Stadtwand angewiesen. Solche Moscheen hatten nach dem Bau eine frontale Komposition. Ihr Hof war nicht durch Bauten beschrankt. Das Ziel der Errichtung solcher Moscheen bestand darin, dass sich Moslems in der Gebetzeit an die Seite von Mekka (Kibla) richteten. Die Richtung nach Süden ist in Choresm die Orientierung nach Kibla, deshalb werden Mihrabe (Gebetsnischen, wohin sich Moslems während des Gebets richteten) in Choresm im südlichen Teil der Wand des Gebäudes aufgestellt. Solcher Typ der Landmoscheen „Namazgah“ der Standardkomposition erhielt sich nicht in Chiwa. Nur im Bezirk Hazarasp des Choresmer Gebiets im Komplex Ismail  Ischanbaba gibt es eine einzige Moschee unter dem Namen   „Namazgah“.   Sie wurde in der Form des breiten Kuppelsaals mit der Galerie aus drei Kuppel gebaut. Eine Seite der Moschee hat einen Ausgang nach Ajwan. Das bedeutet, dass sie nach dem Typ der Moschee vom Mahallja errichtet. Andere Kathedralenmoscheen-Djuma (Djami- Kathedralenmoschee, oder Djuma-Freitagsmoschee)  sind für Verwirklichung des Freitagsgebets einmal in der Woche bestimmt. Hier sammelte eine große Zahl der Moslems, um zu beten. Nach der architektonischen Form bestehen diese Kathedralenmoscheen aus dem Hauptgebäude, das in der Längsrichtung der Galerie nach dem Perimeter der Wände ausgedehnt ist.

In Choresm erhielten sich nicht solche Moscheen. Nach den historischen Quellen, waren sie im 10-en Jh. in Kjat, im 12 Jh.-en. in Gurganj  (die heutige Stadt Kunja-Urgentsch in Turkmenien) tätig. Auf den Schnitzmustern des Tors der Moschee Sejid Ata im Bezirk Hanka des Choresmer Gebiets sind solche Angaben geschrieben, dass die Moschee in 1749 gebaut wurde. Hier gibt es auch Angaben über die Gründung der Stadt. Das Territorium um den breiten Hof der Moschee ist durch Ajwane mit den Holzsäulen angebaut und stellt einen komplizierten architektonischen Komplex vor.

In den Anfangsjahrhunderten des Islams wurden die Moscheen nur für Verwirklichung des Gebets bestimmt. Diese Gebäude dienten als Volkshauser, hier wurden verschiedene religiöse Zeremonien durchgeführt. Das erhielt sich in den Moscheen von Mahallja, die in lebhaften Stellen und neben dem Markt gebaut wurden. Die Formen der Moscheen unterscheiden sich voneinander. Trotzdem erhielt sich in ihrer Struktur eine einheitliche Komposition. Das ist ein Gebäude mit dem kleinen Saal und dem Ajwan im vorderen Teil. Der Saal, in dem das Gebet verwirklicht wird, kann über eine Kuppel verfugen. Der Ajwan kann in der Form der kuppeligen Portalgalerie mit dem feinen monumentalen Aussehen oder in der Form des Raums, der mit dem flachen Dach aus Balken ist, sein. Diese Balken werden durch Holzsaulen unterstutzt. Aus der südlichen Seite der Moscheen in Choresm und zum Teil in Chiwa gab es keine Öffnungen, weil es im inneren Teil ein Mihrab( Gebetsnische, die sich nach Mekka orientierte) gab. Die obengenannten Eigenschaften kann man in den Moscheen von Chiwa selten bemerken, aber das kann man in den nächsten Moscheen treffen. Einen Kuppelsaal mit dem Ajwan aus einer Säule gibt es in der Moschee von Jarmuhammed Diwan (Sejid Ata), die in der Nähe des Mausoleums von Sejid Alauddin, zum Sudwesten der Moschee Bagbanli in der Moschee Itschan-Kala liegt. Die Decken der Moscheen Abdalbaba und Matriz Kuschbegi sind durch flaches Dach aus Trägern überdeckt. In der Moschee Ak-Matschit sind drei Seiten des Gebetssaals mit dem Ajwan umgeben. Diese Moschee liegt neben dem Tor Palwan Darwaza in Itschan-Kala.

Vor den Moscheen des Stadtviertels von Chiwa liegt gewöhnlich der lange Hof. Der hohe Ajwan der Moschee ist durch ihre Fassade zum Hof gerichtet. Auf der Gegenseite des Ajwan befindet sich der Ajwan vom Darwazahana oder Ters-Ajwan (der gegenüberliegende Ajwan). Hier liegen auch ein Zimmer (Kaznak) für die Aufbewahrung der verschiedenen Gegenstande des alltäglichen Gebrauchs und ein Taharathana (das Zimmer für Waschen vor dem Gebet.)

Die Moschee Djuma (Djami) in Chiwa (die Kathedralenmoschee oder Freitagsmoschee) war eines der bemerkenswerten Gebäude der Stadt im Mittelalter und zeichnete sich durch ihre eigenartige architektonische Form und ihre Größe aus. Dieses Denkmal ähnelt sich den alten Moscheen von Choresm. Ihre Flache betragt 55*46 m, und sie wurde mit vielen Säulen angebaut. Das Gebäude liegt die große Straße entlang, die das westliche und östliche Tor von Itschan-Kala verbindet. Der arabische Reisende al-Makdisi (al-Mukaddasi), der in Chiwa im 10 –en Jh. war, erwähnte über die Moschee Djuma in Chiwa. Nach den Worten der Alteingesessenen von Chiwa, wurde die alte Moschee zerstört. Auf ihrer Stelle wurde in 1788 heutige Moschee mit dieselber Planung  gebaut. Das Aussehen der Moschee ist bescheiden. Die Hohe der Wände ist 4,5 m, die Hohe des Minaretts ist 42 m. Das Tor der Moschee liegt durch seine Vorderseite in der Richtung nach Norden. Der Wind, der vom Norden wehte, ging hinaus durch zwei große Lichtoffnungen, die sich im Dach in der Mitte der Moschee befanden. Unter diesen Öffnungen wuchsen früher Maulbeebaume der örtlichen Sorte “Balhi”, die die Luft in der Moschee reinigten. Das bedeutet, dass unsere Urahnen die harmonische Biosynthese zwischen der Natur und dem Menschen erreichten. In den alten Zeiten wurden im Hof vieler Gebäude solche Bäume (Ak Tut- der weiße Maulbeerbaum) verpflanzt.  Nach der Behauptung der Spezialisten, braucht ein Maulbeerbaum wenig Wasser, weil seine Wurzeln das Wasser unter der Erde finden. Unsere Urahnen erreichten eine Unversehrtheit und Ganzheit der architektonischen und Wohnbauten, weil diese Bäume die Feuchtigkeit unter der Erde um sich sammelten. Daraus folgt, dass der Maulbeerbaum ein Gleichgewicht in der Verteilung der Feuchtigkeit des Bodens auf dem Territorium und ums Gebäude aufbewahrte.

Die Mosche Djuma ist ein einstöckiges Gebäude mit dem flachen Dach aus Trägern, das 113 Säulen unterstutzen. Diese Säulen sind im quadratischen Netz 3,15*3,15m aufgestellt.  Das Mihrab der Moschee befindet sich im Zentrum der südlichen Wand. Auf beiden Seiten vom Mihrab, in der Wand die hohen Nischen aufgestellt. Die Decke des Teils vom Mihrab ist ein wenig hoher als die Decke der Moschee. Die Nische vom Mihrab ist mit der grünen Farbe bemalt. Zwischenwände vom Mihrab sind mit den schwarzen und roten Farben mit der Darstellung der Baume, Sträucher der Iris und Dornrose dekoriert. Diese Bilder wurden in den 18-20 Jh. gemacht. Auf den Marmorfliesen, die auf den beiden Seiten vom Mihrab aufgestellt sind, gibt es Überschriften. In einer Überschrift, die mit dem Jahr von Hidjra 1203 (1788-1789) datiert ist, ist die Wakuf-Urkunde geschrieben. Nach dieser Urkunde wurden die Wakuf-Erden für die Moschee in den Siedlungen Kujuktam (heutige Siedlung Gaktam im Bezirk Koschkopir des Choresmer Gebietes) und Bekabad nach dem Erlass vom Stellvertreter des Chans –Abdurahman (Mihtar) im Jahr 1203 verteilt. Die zweite Marmorfliese hat kleine Größe. Sie enthalt ein Chronogramm (Tarih) mit dem Datum von Hidjra 1080 (1666).

Unter den Ortsbewohner gibt es Meinungen, dass die Moschee am Ende des 18-en Jh. restauriert wurde. Das bestätigen die Überschriften auf den hölzernen Schnitzturen der südlichen Fassade der Moschee .Nach diesen Überschriften wurde die Moschee in den Jahren 1788-89 unter der Leitung von Abdurahman Mihtar wiederaufgebaut. Aus den alten Schnitzsaulen mit den Mustern erhielten sich in der Moschee 15. 8 Säulen wurden in Taschkent, im Museum der Geschichte der Volker Usbekistans aufbewahrt. Nach der Meinung des Archäologen und Historikers Jahjo Guljamow, gehören einige Säulen zu den ältesten Denkmalern der Holzschnitzerei in Usbekistan.

Auf den Stutzen (Kuzagi) der alten Säulen sin die Muster in der Form der großen Blatter dargestellt. In der Mitte der Säulen im Kreis gibt es  alte arabische Überschriften -Kufi. Auf den Säulen des 14-en Jh. gibt es viele Muster, die Überschriften auf sie sind im Stil „Hatti Nash“ (der Stil der arabischen Schrift) gemacht. Denselben Stil kann man auf den Holzkacheln treffen, die neben vom Mihrab aufgestellt sind. In der Moschee gibt es einige Säulen, die als Nachahmung den alten Säulen gemacht sind. Auf einer Säule erhielt sich das Datum 1510. Es gibt keine anderen Überschriften. Vielleicht wurden sie in einer Zeit mit den Marmorfliesen, die sich neben vom Mihrab befinden, aufgestellt.

Die Restauration dieses einzigen Denkmals wurde in 1979 nach dem Projekt vom Architekten Sanotschkin begonnen. 108 Säulen der Mosche Djuma wurden hier später aufgestellt. Sie wurde bei der örtlichen Bevölkerung in 1983 gekauft. Unter ihnen waren Schnitzsaulen mit den Mustern der 18-20 Jh. Unter den Historikern, Kunstlern und Ortsbewohnern gibt es Meinungen, dass einige Säulen aus den Städten Kunja Urgentsch, Izmuhschir (Zamahschar, Siedlung in Turkmenien), Kjat und anderen Stellen von Choresm gebracht wurden.

Nach den Sagen gibt es in der Moschee eine Säule aus dem Stamm der Baumwollstaude (Guzapaja). In der Wirklichkeit ist es nicht so, weil der Stamm der Baumwollstaude locker, hohl ist. Er kann nicht eine schwere Last austragen. Unter den Säulen und dem winzigen Kuppel  befindet sich der Kessel aus dem Kalkstein. Nach dem Gießen des Wassers in den Kessel wurde es nach einiger Zeit warm. Das Geheimnis dieses Wunders kannte nur ein kleiner Teil des Personals der Moschee. Diese Zeremonie wurde verwirklicht, um Moslems zu bewundern, um islamische Religion unter der Bevölkerung zu befestigen.

Es ist zu beachten, dass fünf Minarette von Chiwa  in einer Reihe (Linie) in der Entfernung ungefähr 200 m. voneinander liegen. Im Zentrum liegt ein Minarett der Hauptmoschee von Itschan-Kala –Djuma Moschee. Zum Westen von ihm befindet sich Kalta-Minor und weiter liegt das Minarett vom Komplex Scho Kalndar Bobo. Zum Osten ist  das Minarett der Moschee von Sejid Bij, und weiter liegt das Minarett Palwan Kari. Der Diameter des Minaretts Djuma beim Fundament ist 6,2m, die Höhe ist 32,5m. Seine Spitze wird mit der Laterne und dem stalaktischen Gesims und der Kuppel beendet.

In den Jahren 1996-97 wurde die Moschee Djuma restauriert. Während der Restauration wurden viele alte Säulen ersetzt.

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