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Garem von Schloss Tasch-Hauli

Unter den Herrschern des Orients war es üblich, die prachtvollen Schlosser zu bauen, um zu herrschen, um Gaste zu empfangen, um Macht und Kraft des Staates zu zeigen. Im Schloss wohnte der Chan mit seinen Verwandten, hier wurden auch Staatsangelegenheiten verwirklicht. In Chiwa gibt es nicht einziges sondern  viele Schlosser des Chans, die sich bis heute im unversehrten architektonischen Aussehen erhielten.

 

Zu einem von solchen Schlossern gehört das berühmte Schloss von Allakuli-Chan –Tasch-Hauli. (das Steinschloss). Dieses Schloss (80*80 m) ist ein Muster der architektonischen Kunst des 19-en Jh. und erinnert nach seinem Bau ans Schloss Kunja-Ark. Der Palast wurde vom Allakuli-Chan (1794-1842) in den Jahren 1830-38 gebaut. Nach den historischen Angaben wurden beim Bau des Schlosse verschiedene Methoden benutzt. Der Bau wurde einige Male unterbrochen und von einem anderen Baumeister erneuert. Das Schloss mit anderen Bauten, die sich in der Nähe der östlichen Tore von Itschan-Kala befindeten, bildete das einzige Ensemble. Das Zentrum der Stadt wechselte seine Stelle und  war schon hier.
Dieses prachtvolle Schloss wurde lange Zeit gebaut. Am Bau des Schlosses nahmen die besten Baumeister, Meister der Fresken (Nakkasch), Meister der Majolika (Kaschinpazi) teil. Der Palast mit seinen hohen Türmen und soliden Türen ist der Feste ähnlich. Allakuli-Chan bereitete sich lang vor, um das Schloss zu bauen. Die Wände des Schlosses wurden aus den traditionellen in Choresm  Brennziegel der quadratischen Form ausgelegt. Diese Tatsache und die Pracht des Schlosses, seine wunderbaren architektonischen Formen verursachten solche Benennung „Tasch-Hauli“. Das Schloss besteht aus 9 großen Höfen _Kurinisch_Hana, Mehmanhana, Garem und aus 5 kleinen Höfen und 163 Raumen. In 1922 wurde im Schloss das Museum gebildet, im bestimmten Teil des Schlosses bis 1924 wohnten die Verwandten vom Chan. Der Enkel von Chan Babadjan-Tura erzählte über Geschichte des Baues vom Gebäude und Ziel der Verwendung jedes Raums  im Schloss .Nach den Angaben aus der Erzählung des Enkels vom Chan gab es im Schloss 111 Raume. Die Handschrift, die nach dieser Erzählung gebildet wurde, wird jetzt im Institut der Orientalistik der Akademie der Wissenschaften Usbekistans aufbewahrt. (Handschrift von Abdulla Baltaew, Ordnungsnummer 321).

Überschriften auf den hölzernen Schnitzsaulen, den Marmorplatten, Decken, Wanden des Interieurs vom Gebäude berichten, dass das schloss 8 Jahre (1830-18388) gebaut wurde. Die Periode des Baues bestand aus einigen Etappen. Zuerst wurde das Gebäude vom Garem gebaut. Dieses Gebäude hat eine Form des Vierecks  und den breiten Hof ähnlicher Form, der nach dem Perimeter durch 1-2 stockige Raume gebaut wurde. Das Schloss wurde durch die dicke Wand mit den Türmen  an den Ecken umgeben und  wurde absichtlich in der Richtung Westen-Osten  verlängert, weil sich viele Raume in solcher Lage auf der sonnigen Seite befinden. Der ganze südliche Teil des Garems  gehörte 4 Frauen vom Chan, in anderen Raumen wohnten andere Frauen und Dinner. Den Frauen vom Chan gehörten die schönsten und bequemen Zimmer. Jeder Frau vom Chan gehörten der hohe Ajwan mit einer Säule, der breite Raum hinter dem Ajwan und ein kleines Zimmer –„Kaznak“ oder „Anjamhana“, das als Lagerraum diente. Hinter dem letzten Ajwan, der sich im östlichen Teil befand, lag der Gang, der zur Residenz vom Chan führte.  Dieser Ajwan war hoher als andere und schöner dekoriert. Hinter diesem Ajwan gab es kleinen Gang und zwei Zimmer für Verwandten. Ins Zimmer, das sich im ersten Stock hinter dem Ajwan befindet, führt eine spezielle Treppe. Fünf große Ajwan und Raume hinter ihnen, die mit den feinen Platten aus Majolika dekoriert wurden, gehörten dem Chan und seinen Frauen. Türen und Säulen des Schlosses  gelten für die besten Muster der Holzschnitzerei von Chiwa.

Schnitzmuster auf den Marmorstutzen für Säulen, eiserne  Kunstgitter (Panjara) äußerten das hohe Niveau der Kunst der Meister von Chiwa. Auf der Marmorstutze vom Ajwan gibt es ein Zeichen, das „Ewigkeit“ des Daseins bedeutet.

Man sagte, dass die Frau vom Chan, die ihm einen Sohn zur Welt brachte, neben dem Schlafzimmer vom Chan wohnte. Dasselbe Zeichen gibt es auch im zentralen Teil der hölzernen Schnitzsäule  vom Ajwan, die am Ende vom Garem liegt. Dieses Zeichen ist kaum zu bemerken, aber es hat irgendwelche Bedeutung. Alle Raume vom Garem sind prachtvoll geschmückt. Glasurfresken  mit den verschiedenen Blumenmustern, hölzerne Schnitzsäulen, marmorne Unterstützen  mit den Mustern für Säulen und geschmückte mit dem Ornament Decken erinnern an die Gemäldegalerie. Jeder Ajwan und jede Wandmalerei gehören zum Meisterwerk der Kunst. Die besten Leistungen der Volksmeister auf dem Gebiet des architektonischen Ornaments und der monumentalen angewandten Kunst wurden beim Dekor der Wände verkörpert .Pflanzen-, geometrische Muster (Girih) auf den großen Glasurfresken der Ajwanwände ähneln sich nicht einander .Besonders fein sind  die Schnitzmuster auf den Säulen und Türen verwirklicht. Die Oberflache des Stamms der Säule sind mit dem Schnitzornament aus 2,3 Schichten bedeckt. Auf den Decken wurden rot-braune Farben als Spiegelbild von der dunkelblauen Majolika benutzt. Es ist zu betonen, dass die Reliefmuster Girih und Hauzak werden nicht wiederholt. Ornamente auf den Wanden der kleinen Ajwan sind eigenartig gemacht. Die Bilder von den Sträußen wurden frei und natürlich behandelt. Komplizierte und feine Schnitzereien  auf den Marmorstutzen, auf den Gittern aus Bronze gehören ohne Zweifel  zu den Meisterwerken der Kunst von der Prägung. Im Unterschied zum prachtvoll dekorierten Hof sehen der Lagerraum, Dalan (der lange überdachte Gang) und Balahana nicht so schon aus .Wegen des Rauchs und Qualms des geöffneten Herds  wurden Wände und die Decke des Lagerraums mit dem schwarzen Ruß bedeckt. Dalan (der Gang), der Ajwan der Frauen vom Chan mit dem Wohnzimmer des Chans verbindet, wird gering durch Locher von oben beleuchtet. Um den Hof vom Kurinischhana oder Arzhana zu erreichen, soll man durch einige halbdunkle Gange (Dalan) gehen.

Nächstes Gebäude im Schloss ist Mehmanhana (der Gasthof). (43*36 m.). Nach dem Bau erinnert es an den Empfangshof (Arzhana) des Schlosses Tasch-Hauli und Kurinischhana des Schlosses Kunja-Ark und wurde in den Jahren 1832-1834 gebaut. Das ist ein nicht großer Hof, der nach dem Perimeter durch Raume umgeben ist. Im Hof gibt es zwei runde Steinerhöhungen (Sufa) für Jurten. In der Vergangenheit wurden in diesen Jurten große Festmahle für Gaste vom Chan veranstaltet. Auf den Wanden vom Ajwan, die mit Majolika dekoriert sind, wurde das Gedicht von Ogahi in der persischen Sprache geschrieben.

Im Hauptajwan wurden die Hauptzeremonien der Empfange durchgeführt. Reisende und Botschafter,  die den Chan besuchten, verglichen diese Ajwan mit der Theaterbuhne. Botschafter erhöhten Allakuli-Chan durch Epitheta –„ O, Herrscher von Djejhun, Emir aller Städte von Choresm, Besitzer von Chiwa, Nachkommenschaft des Propheten! Es lebe der machtvolle Schach!“ Sie küssten  den Boden vor ihm und beugten demütig.

Der Dekor vom Mehmanhana  ist nicht weniger schon und fein als Schmucke im Ajwan. Aber hier wurden die Muster auf den Platten aus Majolika von den Meistern etwas anders gemacht. Keramikmeister benutzten  dunkelblaue Farben. Ziemlich hoher Hauptajwan, Decken mit grellen Mustern, gezacktes Gesims und Kuppeln verleihen dem Hof prachtvolles und malerisches Aussehen. Der Hof vom Memmanhana hat eine deutliche Form, in der Nähe des großen Ajwan liegen einige Raume. Auf der Gegenseite wurde statt drei Zimmer ein großer Saal gebaut. Den Saal kann man durch den Hof vom Mulazimhana (Raume der Diener) erreichen. Die westliche Wand, in der es eine Tür gibt, verfugt über keine Schmucke, weil sich neben der Wand ein langer Gang (Dalan) und einige Zimmer für Wache befand.

Das Schloss vom Allakuli-Chan ist ein grelles Denkmal der Architektur des 19-en Jh. in Chiwa. Es gibt Erinnerungen des russischen Botschafters, der nach Chiwa in 1842 ankam. Er berichtete:“ Neben dem Markt von Itschan-Kala liegt ein Schloss. Es ist durch hohe Ziegelwand umgeben. Im Schloss wohnt der zweite Sohn des Chans von Chiwa. Im prachtvollen Schloss Kunja-ark, das sich im westlichen Teil der Feste befindet, wohnt der Chan von Chiwa Allakuli-Chan.“ Diese Angaben wurden vom Enkel Allakuli-Chan Babadjan-Tura bestätigt. Nach seiner Erzählung  wohnte damals der Sohn vom Chan Rahimkuli-Tura im Schloss Tasch-Hauli. Er verwirklichte damals im Schloss geringen Aufbau.

Im Garemteil  vom Schloss Tasch-Hauli war in den Jahren 1945-1983 das Museum der Geschichte tätig. Die Restaurationsarbeiten, die in 1976 angefangen wurden, wurden in 1989 beendet. In diesem Jahr wurde im Gebäude vom Garem die Exposition des Museums „Handwerk von Choresm“ geöffnet.  Diese Exposition existiert bis heute .In 1987 wurden im Schloss von Tasch-Hauli  die großen Restaurationsarbeiten wegen des 2500-jahrigen Jubiläums der Stadt Chiwa durchgeführt. In diesem Schloss wurden viele Male Restaurationsarbeiten durchgeführt. In den Jahren  1982-83 wurden die Decken vom Ajwan restauriert. Für Restauration in den Jahren 1976-1989 im Garemteil des Schlosses wurden große Staatsmittel (551 888 Rubel) ausgegeben. In 1997 wurde Restauration des unteren Teils des Schlosses  verwirklicht (Pflastern mit Brennziegeln). Gebäude von Mehmanhana   und Arzhana des Schlosses wurden  in 2001 aufs Neue restauriert und für Touristen geöffnet. In diesen Höfen gibt es in der Gegenwart Interieure  „Diwanbegi“, „Mirza“ und „Jurte“.

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