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Tore Palwan Darwaza

Eine der lebhaften Stellen des mittelalterlichen Chiwa war der Platz bei den Palwan-Darwaza- östlichen Toren  der Zitadelle von Chiwa-Itschan-Kala. Hier wurden noch im 17 Jh. die Badeanstalten von Anusch-Chan und einstöckiges Gebäude der Medrese von Hodjamberdi Bij gebaut. Zur Kette der Bauten des Ensembles bei Palwan Darwaza  gehören die Medrese vom Allakuli-Chan, Tim (die Handelskuppel), Karawanserei, von anderer Seite des Platzes –die Medrese von Kutlug-Murod-Inak und das Schloss  Tasch-Hauli.

Der Komplex aller Bauten wurde nach der Lebensnotwendigkeit errichtet. Die Zahl der Bauten war so viel, einige von ihnen treten hinter die Wände von Itschan-Kala hervor.

Selbst die Tore Palwan Darwaza mit den Schießscharten und Seitenturmen befinden sich an der Kreuzung  mit der Stadtwand. Die Fassade der Tore ist als Bogenportal errichtet. Hinter den Toren liegt „Tasch Kutscha“ (Steinstraße) –der Gang, der mit der Kette der Kuppeln überdeckt ist. Hinter dem Eingangsbogen befindet sich durchgehende vielkuppelige Handelsgalerie –„Tim“. Auf beiden Seiten derer befinden sich Laden und Raume der kleinen Badeanstalt.

Beim Eingang  über den Toren erhielt sich eine Marmorplatte mit historischer Überschrift:“Schahri Chiwa“ (die Stadt Chiwa) und mit Datum des Baues -1121 Hidjra(nach dem moslemischen Kalender), das bedeutet 1806. Das ist ein ältester Teil des Gebäudes, der sich mit der Badeanstalt von Anusch-Chan vereinigt. Der Bau der Tore wurde vom Allakuli-Chan in 1835 beendet. Rechts von den Toren am Ausgang von Itschan-Kla lag bis 1873 ein Sklavenmarkt, in den Nischen der Tore warteten Sklaven und Meuterer auf ihr Schicksal. Hier wurden auch Anordnungen vom Chan angekündigt und Hinrichtungen der Verbrecher verwirklicht.

Die Tore wurden zum Ehren des Dichters und des unbesiegbaren Ringkampfers Palwan oder (Pahlawan) Mahmud genannt. Er galt später für Heiligen (Pir), den Beschützer der Stadt.  „Palwan“ bedeutet „der Held“. An der Stelle seines Grabs wurde hinter der Djuma- Moschee das majestätischste in der Stadt Mausoleum errichtet. Außer  den Toren wurde zum Ehren von Palwan Mahmud der Hauptarik (Kanal) der Stadt, der Chiwa mit Wasser versorgt, als „Palwan-Jab“ genannt.

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